Nun zu mir

Mein Name ist Isabel, ich bin 1984 als Tochter eines Schreiners und einer Bürokauffrau in Bayern geboren.

Ich habe 2 Brüder, einen kenne ich nicht, da er aus der ersten Ehe meines Vaters stammt. Der andere ist 3 Jahre älter als ich und lebt im Norden Deutschlands.

Als ich neun Jahre alt war zog ich mit meinen Eltern in den Osten. In die nähe von Chemnitz.

Hier ging ich in eine Realschule. Ich war immer eher mittelmäßig in der Schule. Jedoch nicht weil ich dumm bin, sondern weil ich zu Faul zum lernen war. Heut weiß ich das, damals wollte ich einfach nicht.

Da ich als " Wessi " in den Osten kam und das kurz nach der Wende war war eigentlich egal was ich tat ich war immer nur der blöde " Wessi".

Zerstochene Reifen, Morddrohungen, Schläge, angespuckt werden, immer der Ausenseiter. Das waren nur ein Paar Sachen die ich täglich erleben musste.

Freunde hatte ich nie wirklich. Ich wollte immer dazu gehören und auch so "cool" sein wie die anderen, aber gelungen ist mir das nicht.

Um im Mittelpunkt zu stehen habe ich viel gelogen, gestohlen und scheiß gemacht. Hauptsache jemand nimmt mich war und merkt das ich da bin. Ich habe all das getan was andere von mir wollten, nur um Anerkennung zu bekommen.

Diese Angewohnheit habe ich heut leider auch noch, weil ich manchmal immernoch das Gefühl habe jedem alles Recht machen zu müssen um Anerkannt zu werden.

Im Heim angekommen wollte ich nicht mehr leben.

Ich habe versucht mir mit Tabletten das Leben zu nehmen, was wieder nur abgestempelt wurde als "Sie will wieder nur Aufmerksamkeit".

Mein Vater sagte nicht wirklich viel dazu, meiner Mutter war ich immer egal.

Sie wollte mich nie, was Sie mir mehrfach direkt ins Gesicht gesagt hat. Das erste mal als ich 11war.

Zitat: "Wenn dein Vater nicht wäre, dann wärst du schon lang weg."

Meine Mam und ich hatte nie ein gutes Verhältnis. Ich hing sehr an meinem Vater. er hat mich immer in Schutz genommen, mit mir gekuschelt und mir gesagt das er mich lieb hat. Ich war immer sein "Bellchen".

Er ist 2004 an einem Herzinfarkt mit 52Jahren gestorben.

Aber dazu später.

Ich war ein Jahr im Heim, bin so oft es ging abgehauhen und hab ständig die Schule geschwänzt. Immer Mittwoch war ich bei meiner Therapeuthin. Frau Lassek hieß die glaube ich. Dort habe ich dann erfahren was ich ohnehin schon wusste.

Beziehung zur Mutter:----> sehr schlecht

Beiziehung zum Bruder:---> keine

Beziehung zum Vater:------> besonders ausgeprägt,

                                          sehr innig, liebevoll.

Meine Eltern sahen keinerlein Verbesserung meines Zustandes. Also kam ich mit 15 wieder nach Hause.

Zu Hause war es leider auch nicht leichter.

Immer im Mittepunkt stehen, das war immer mein Hauptziel.

Gesehen werden, gehört werden. Von meiner Familie.

Aufgrund unseres Umzuges hatte ich keine Großeltern, Tanten, Cousinen etc.

Ich hatte nur meine Eltern und meinen Bruder.

Ja, zu meinem Bruder.

Hier kann ich es sagen:"Ich hasse Ihn"!!!!!!!!!!!!! Angefangen hat alles als ich 5 war. Mit dem Spruch zieh dich mal aus. Oder Wenn Mama und Papa das tun, kann ich das auch mit dir machen. Oder seine Freunde. regelmäßig musste ich "HER HALTEN" und wehe ich sag nur ein Wort, dann gibt es schläge.

Das letzte mal als ich Ihm und seinem Kumpel im Baumhaus einen "bla..." musste war ich 14. Dann hab ich einfach zu gebissen und mich endlich gewehrt. Ich hab das nicht mehr ertragen und bin zu meiner Mutter. Die hat mir natürlich nicht geglaubt und war der Meinung es wird Zeit für eine Therapie und das ich ins Heim komme. Wenn ich mir schon solche Geschichten einfallen lasse, kann mit mir was nicht stimmen.

Also kam ich ins Heim. Für Schwer erziehbare Kinder nach Zwickau.

Ich war 14, 9Jahre lang fast täglich von meinem eigenen Bruder mißbraucht und jetzt auch noch von meinen Eltern abgeschoben.


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